Heinrichsthaler regional wie international

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden Heinrichsthaler Käsespezialitäten in die ganze Welt exportiert. Bereits 1904 entwickelte man ein Sterilisationsverfahren, das den Versand von Camembert in tropensicherer Beschaffenheit nach Übersee ermöglichte. Inzwischen wird eine Vielzahl der Heinrichsthaler Produkte in sämtliche europäische Staaten sowie nach Übersee exportiert. Zu den größten Abnehmern gehören typische Käseländer wie Frankreich…

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Modernisierung mit Umweltbewusstsein (ab 2009)

Am 19.06.2010 beging die Heinrichsthaler Milchwerke GmbH ihr nunmehr 130-jähriges Firmenjubiläum, welches einher ging mit der Eröffnung des neuen Lager- und Logistikzentrums.

Seit Ende 2009 ist ein hochmodernes Logistikzentrum entstanden, welches zur Lagerung und Reifung der Käseprodukte dient. Auf einer Gesamtfläche von knapp 6.000 m² ist innerhalb von nur 8 Monaten eine Halle entstanden, die…

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Neue Wege (ab 2000)

Die Heinrichsthaler Milchwerke GmbH ist heute ein modernes, mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Radeberg in Sachsen. Die Region um Radeberg, ein traditionelles Milcheinzugsgebiet, ist bekannt für die hervorragende Qualität der Milch.

Dieser langfristigen Entwicklung wollen die Heinrichsthaler Milchwerke in ihrer Unternehmensphilosophie, Produktpolitik und der Entsprechung der Kundenwünsche entgegen kommen. So ist oberstes Ziel, die Herstellung…

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Die Wende – auch für Heinrichsthaler (ab 1990)

Am Anfang dieser neuen Zeit stand auch für die Heinrichsthaler der Eintritt in die Konkurrenzsituationen der bundesdeutschen Marktwirtschaft.

Im Jahre 1992 erfolgte die Gründung der Heinrichsthaler Milchwerke GmbH.

Zunächst wurde die Genossenschaft mit den 46 größten Milchlieferanten weiter betrieben. Seit 1994 betreibt die Molkereigenossenschaft eG Radeberg die Heinrichsthaler Milchwerke GmbH als Eigner. Vorzeigbare Zeichen der Heinrichsthaler…

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Erneuter Wiederaufbau der Meierei (ab 1945)

Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges begann 1945 ein zweiter durch Kriegseinfluss bedingter Wiederaufbau der Meierei Heinrichsthal. Unter schwierigen Bedingungen, bei noch weitgehend fehlenden Rohmilchanlieferungen, konnte mit den teilweise zerstörten Maschinen und Anlagen eine kleine Produktion von Käse, Butter, Quark und Trinkmilch aufgenommen werden. 1945 fiel der Betrieb unter die Verwaltung der russischen Kommandantur, die…

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Krisenzeiten auch für Heinrichsthaler (ab 1918)

Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges im Sommer 1914 wurden die prosperierenden Zukunftsperspektiven des Unternehmens gestoppt, der Kriegsausbruch legte Heinrichsthal brach. Mängel- und Zwangswirtschaft, knappe Kassen, teure Konsumgüter und die fortschreitende Inflation sorgten dafür dass die Heinrichsthaler Meierei 10 Jahre nach Kriegsausbruch alle Ersparnisse eingebüßt hatte.

Nach Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage Ende 1923 und der…

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25jähriges Jubiläum (ab 1900)

Im Frühjahr 1904 verstarb unerwartet der Seniorpartner. Die Schwäger von Heinrich Prinz versuchten darauf im Rahmen der Erbregulierungen ihre Hände ‚gen Heinrichsthal auszustrecken. Zwischen März und Mai 1904 entwickelte sich zwischen Linke und Prinz ein schwunghafter Briefwechsel zur Lösung der Frage nach der Fortsetzung der Firmeninhaberschaft.

Im April 1904 erwarb Albert Linke das Heinrichsthaler Grundstück…

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Mustergültige Käserei (ab 1885)

Am 01.07.1885 wird Albert Linke kaufmännischer Leiter des expandierenden Heinrichsthaler Unternehmens. Durch die Familie Linke weiter ausgebaut, stellte das Unternehmen seit dem ersten Weltkrieg für die Versorgung der Truppen Camembert mit langer Haltbarkeit in Blechdosen her, eine Erfindung, die sich später in ganz Deutschland durchsetzen sollte, doch dazu später mehr.

Die Molkeverwertung und die Herstellung…

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Wie alles begann (ab 1880)

Im Jahr 1880 gründete Agathe Zeis die Meierei Heinrichsthal als Muster- und Lehrmeierei für landwirtschaftliche Töchter. Ihr Mann leitet die ebenfalls von ihr ins Leben gerufenen Meiereien von Bautzen und Löbau. In der Lehrmeierei wurden in den folgenden sieben Jahren junge Mädchen aus der Umgebung und auch von weiter her ausgebildet. Die Schule entwickelte…

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